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Federgabel - nachträglicher Einbau?

Vor dem Einbau einer Federgabel muss man darüber nachdenken, ob man sie wirklich braucht!

Wenn Sie auf Ihrem Fahrrad relativ aufrecht fahren, kommt die Federgabel kaum zur Wirkung, da Ihr Gewicht nicht auf dem Lenker liegt. Eine Komfortbesserung spüren Sie fast immer nur bei extrem geneigter Sitzposition (z.B. MTB). Gute Federgabeln sollten in erster Linie dafür sorgen, dass das Fahrrad den Bodenkontakt hält und sich auch so weiterhin gut lenken lässt - und solche Federgabeln sind sehr teuer.

Außerdem verändert ein nachträglicher Federgabeleinbau die Sitz- und Lenkgeometrie des Fahrrades erheblich, weil dann der Fahrradrahmen vorne höher steht. Die gesamte Fahrradgeometrie wird somit flacher. Eine Verflachung der Sitzgeometrie wird - bei jeder herkömmlichen Federgabel - drei bis sieben Grad betragen und das führt zu einer erheblich schlechteren ergonomischen Fahreigenschaft. Ein zu flacher Sitzwinkel bewirkt nämlich, dass der Fahrer mehr von hinten in die Pedalen drückt. Dadurch besteht die Gefahr, dass das Becken nach hinten "fällt", der Rücken extremer gekrümmt und das Steißbein mehr belastet wird. Das Fahrrad fährt sich dann auch viel schwerer.

Allerdings gibt es ja auch Menschen mit sehr langen Beinen. Nur hier kann der Einbau einer Federgabel - in einen sportlichen Fahrradrahmen - auch Vorteile bringen, da dann der flachere Sitzrohrwinkel der Beingeometrie entgegenkommt.

Text: U. Triepel



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