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25.12.17 - 02.01.18





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RADschläge

Ledersättel

Wer einmal einen Ledersattel auf seinem Fahrrad montiert und eingefahren hat, möchte nie wieder einen Kunststoff- oder gar Gelsattel haben. Einen Ledersattel kann man im Grunde nicht Probe fahren. Er muss "eingeritten" werden, was bei regelmäßiger Benutzung ein paar Wochen dauert. Und ein Ledersattel braucht Pflege, d. h. er muss am Anfang oft und später in regelmäßigen Abständen eingefettet werden, damit er geschmeidig wird und bleibt. Wenn man das beachtet, bietet er nicht nur ungleich höheren Sitzkomfort als ein Kunststoffsattel, gepolstert oder nicht, sondern auch eine ungleich längere Lebensdauer. Spitze oder scharfe Gegenstände können ihn nicht zerstören, sogar ein Sturz kann ihm nur wenig anhaben. Und mit zunehmender Lebensdauer sieht er immer besser aus. Durch seine hohe Lebensdauer und die verwendeten Materialien (Stahl und Leder) ist er obendrein umweltverträglicher als Sättel aus Kunststoff und Aluminium, die meist auch noch um die halbe Welt geflogen sind. Und selbst das Gewicht ist kaum höher.

Brooks Flyer

Brooks Flyer Honey Brooks Flyer Schwarz

Der "Flyer" von Brooks besteht aus einer polierten Ledersatteldecke auf einem festen schwarzen Stahlgestell. Er ist durch zwei stabile schwarze Spiralfedern gedämpft. Die Satteldecke kann durch eine Schraube nachgespannt werden. Durch seine Breite von 170 mm ist er am besten für eine halb aufrechte Sitzweise geeignet, wie man sie vor allem bei sogenannten Touren- und Trekkingrädern findet. Der Sattel wiegt insgesamt 850 Gramm. Montieren lässt er sich sowohl auf der klassischen Kerzen- als auch auf der modernen Patentsattelstütze.

Produktspezifikationen:

  • Länge: 280 mm
  • Breite: 170 mm
  • Gewicht: 850 g
  • schwarze Satteldecke aus poliertem Leder
  • schwarzes Stahlgestell mit zwei Spiralfedern hinten
  • Befestigung der Satteldecke am Gestell durch verchromte Stahlnieten
  • verfügt über zwei Stahlösen zum Befestigen einer Satteltasche

Brooks Swift

Brooks Swift Schwarz

Der "Swift" von Brooks besteht aus einer polierten Ledersatteldecke auf einem festen Chromgestell. Die Satteldecke kann durch eine Schraube nachgespannt werden. Durch seine geringe Breite von 152 mm ist er am besten für eine geneigte Sitzweise geeignet, wie man sie vor allem bei Rennrädern und Mountainbikes findet. Beim Fahren glaubt man, regelrecht über dem Fahrrad zu schweben. Der Sattel wiegt insgesamt 495 Gramm. Montieren lässt er sich sowohl auf der klassischen Kerzen- als auch auf der modernen Patentsattelstütze.

Produktspezifikationen:

  • Länge: 270 mm
  • Breite: 152 mm
  • Gewicht: 495 g
  • schwarze Satteldecke aus poliertem Leder
  • verchromtes Sattelgestell
  • Befestigung der Satteldecke am Gestell durch handgehämmerte Kupfernieten
  • verfügt über zwei Ösen zum Befestigen einer Satteltasche

Brooks B135

Brooks B135

Der B135 von Brooks ist eine wahre Federorgie! Er besteht aus einer schwarzen Ledersatteldecke auf einem festen Stahlgestell. Dieses Gestell wird hinten durch vier Spiralfedern gedämpft, die eine starke, aber keineswegs schwabbelige Federung bewirken. Zusätzlich ist der Sattel vorne mit zwei schwarzen Ringfedern aufgehängt, um Stöße auch in dieser Richtung abzufangen. Eine gefederte Sattelstütze ist damit vollkommen überflüssig! Die Satteldecke kann durch eine Schraube nachgespannt werden. Durch seine Breite von 210 mm ist der B135 am besten für die aufrechte Sitzweise geeignet, wie man sie vor allem bei Cityrädern findet. Der Sattel wiegt insgesamt 1650 Gramm. Montieren lässt er sich auf der klassischen Kerzensattelstütze.

Produktspezifikationen:

  • Länge: 290 mm
  • Breite: 210 mm
  • Gewicht: 1650 g
  • schwarze Ledersatteldecke
  • Stahlgestell schwarz/chrom mit zwei doppelten Spiralfedern hinten und einer doppelten Ringfeder vorne
  • Befestigung der Satteldecke am Gestell durch verchromte Stahlnieten
  • verfügt über zwei Stahlösen zum Befestigen einer Satteltasche

Pflege von Lederkomponenten

Leder ist ein natürlicher Werkstoff und braucht hin und wieder ein wenig Pflege.

Pflege des Ledersattels

Ein neuer Ledersattel sollte mit Lederfett behandelt werden, um das Einfahren zu beschleunigen. Durch die Behandlung mit Fett bewahrt das Leder seine Geschmeidigkeit und wird vor äußeren Einflüssen geschützt. Tragen Sie mit Hilfe eines Lappens eine dünne Schicht Lederfett auf die polierte Oberfläche Ihres Sattels auf. Warten Sie, bis das Fett in das Leder eingezogen und die Satteloberfläche wieder trocken ist, dann polieren Sie nach.

Sie sollten Ihren Ledersattel vor Feuchtigkeit mit einem wasserdichten Sattelüberzug schützen. Wird der Sattel nass, kann er auf Ihre Kleidung abfärben. Lassen Sie Ihren Sattel auf natürliche Weise trocknen. Fetten Sie einen nassen Sattel auf keinen Fall ein und spannen Sie die Satteldecke nicht nach, solange das Leder nicht getrocknet ist. Durch die richtige Spannung des Leders wird gewährleistet, dass Ihr Sattel Form und Sitzkomfort bewahrt. Zum Spannen drehen Sie die Nasenschraube um 90 Grad und prüfen die Spannung des Sattels. Vermeiden Sie ein Überspannen, da dies die Lederfasern überdehnen und ihre Struktur zerstören kann. Am besten spannen Sie Ihren Sattel in möglichst großen Abständen nur leicht. Denken Sie dran: Wenn die Nasenschraube erst einmal voll herausgedreht ist, lässt sich der Sattel nicht mehr spannen!

Pflege anderer Lederkomponenten

Auch hier gilt: sparsames Einfetten verhindert das Austrocknen des Leders und damit die Rissbildung. Fetten Sie ihre Brooks-Satteltasche, den Brooks-Spritzschutz oder die Brooks-Lenkergriffe gleich nach dem Kauf von allen Seiten gut ein. Lassen Sie das Fett einziehen und polieren Sie die Oberfläche. Benutzen Sie bitte immer nur das Originalfett von Brooks.

Text: Stefan Erdmann / U. Triepel
Fotos: Stefan Erdmann



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