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Speichenbrüche

Speichenbrüche entstehen keinesfalls durch eine zu hohe, sondern durch eine zu niedrige Speichenspannung. Deshalb ist eine jährliche Inspektion an Ihrem Fahrrad so wichtig, weil wir dabei auch die Speichenspannung an den Laufrädern erhöhen und ggf. nachzentrieren.
Nur wenn jede Speiche ständig unter starker Zugspannung steht, hält sie der dauernden Wechselspannung, die bei jeder Laufradumdrehung stattfindet, stand. Sitzt die Speiche locker, bricht sie während der Fahrt, meistens am Speichenbogen, denn das ist ihre schwächste Stelle. Wir nennen das Dauerschwingbruch. Um das zu verhindern, müssen alle Speichen sehr gleichmäßig und straff gespannt sein und das ist eine Kunst! Laufräder, bei denen schon häufiger Speichen einfach so zerbrochen sind, bleiben irreparabel. Sie sollten immer neu aufgespeicht werden.
Bei Laufrädern aus mäßiger Handarbeit und bei allen maschinell produzierten setzen sich die Speichen in Nabe und Felge erst während der ersten Fahrten, weil sie während der Produktion nicht "abgedrückt" wurden. Deshalb müssen sie unbedingt zentriert und nachgespannt werden. Wenn wir Ihnen ein Laufrad in unserer Werkstatt neu einspeichen, ist eine Nacharbeit nicht notwendig, denn es entsteht durch gewissenhafte Handarbeit. Dieses Laufrad "steht". Bei Fahrern ab 75 kg empfehlen wir immer Hohlkammerfelgen mit ED- oder DD-Speichen, denn dadurch wird das Laufrad noch belastbarer. ED- oder besser noch DD-Speichen reagieren bei lokaler Belastung elastischer als normale oder nur dicke (0,34mm) Speichen, da sie in ihrer Mitte verjüngt sind und gute Hohlkammerfelgen entlasten wiederum die stark beanspruchten Speichen.


Text: U. Triepel


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